Die Gartenarbeit im Gartenmonat Dezember

Der Dezember ist der Monat der Familie und Besinnlichkeit und bringt das Weihnachtsfest, sowie den Jahreswechsel mit sich. Die Tage sind die kürzesten im Jahr, so dass wenig Zeit bleibt im Garten aktiv zu sein. Ja, auch im Gartenmonat Dezember ist noch ein wenig los im Garten und so ist es nicht verwunderlich, dass es noch einige Aufgaben, zu erledigen gibt, auf die wir im Folgenden genauer eingehen werden.

Welche Aufgaben gibt es im Zier- und Gemüsegarten im Dezember?

Die Rosen müssen spätestens jetzt mit Erde ca. 2-3 cm hoch angehäufelt und Nadelzweigen abgedeckt werden. Spätblühende Ziersträucher werden ausgelichtet. Je dunkler die Rinde, desto älter ist der Trieb. Diese Triebe bodennah wegnehmen, nicht nur zurückstutzen.

Der Gartenteich muss ebenfalls winterfest gemacht werden. Das Laub wird abgefischt. Feste Bepflanzung wie Schilf und Gräser aber nicht zurückschneiden. Die Halme dienen nämlich als Luftkanäle und ermöglichen so den Sauerstoffaustausch bei frostigen Temperaturen. Seerosen im flachen Wasser sollten im Keller ihr Winterquartier beziehen.

Logo Aktivtiger auf Gartenfibel.com (gelb) in 200
Fische überwintern

Wenn die Fische im Teich überwintern sollen, muss dieser mindestens 80cm tief sein, ansonsten kann man die Tiere auch in ein gesonderten Behälter verbringen, der ebenfalls im Kühlen (idealerweise ca. 8 Grad) gelagert wird. Das kann der Keller, die Gartenlaube oder der Gartenschuppen sein.

Auch im Dezember kann man noch ernten. Für Lauch, Grünkohl, Feldsalat und Rosenkohl beginnt jetzt die Saison. Bei Grünkohl und Rosenkohl wartet man auf den ersten Frost, da sich dann der charakteristische Geschmack erst entwickelt.

Die letzten Kübelpflanzen gehören jetzt in Keller. Töpfe, in denen Pflanzen Temperaturen bis -20°C aushalten, sollten auch dann an einen geschützten Ort und mit Stroh oder Flies ummantelt werden. Auch im Winter sollte das Gießen nicht vergessen werden. Durch Wind und Trockenheit kann trotz Minusgraden ein Wurzelballen schnell austrocknen und damit die Pflanze nachhaltig schädigen.

Der Obstgarten im Dezember

Die Stämme der Obstbäume pflegt man mit einer Beschichtung aus Urgesteinsmehl , Algenkalk und Kuhdung. Dies ist auch als Fertigprodukt erhältlich. Alte Bäume vor dem Streichen kräftig abbürsten. An frostfreien Tagen kann mit dem Winterschnitt der Obstgehölze begonnen werden. Verletzungen an der Rinde wie Obstbaumkrebs oder Frostrisse können jetzt behandelt werden. Meist ist hier ein Rückschnitt unumgänglich. Das kranke Holz wird nicht auf dem Kompost entsorgt, da es dann weitere Bäume und Sträucher infizieren kann.

Am 04.12. ist Barbaratag. An diesem Tag können Obstzweige geschnitten und in Vasen gestellt werden. Somit hat man zum Heiligabend einen blühenden Zweigenstrauch.

Wühlmäuse suchen sich im Winter Schutz im Wurzelwerk und der Rinde. Daher sollte regelmäßig der Obstgarten auf eventuellen Fraß untersucht werden. Junge Bäume kann man mit einem Drahtgeflecht oder Lattengitter ummanteln.

Geerntetes Obst lagert man am besten im Keller bei 2-4°C und etwa 80% Luftfeuchte. Das Obst sollte nicht mehrfach gestapelt werden. Sollte aus Platzgründen eine solche Lagerung nicht möglich sein, deckt man die einzelnen Lagen mit Stroh ab. Obst und Gemüse möglichst nicht zusammenlegen, da Obst das Gemüse schneller welken lässt. Dies gilt auch im täglichen Gebrauch bei Lagerung in der Küche. Es versteht sich von selbst, dass man das Obstlager regelmäßig auf kranke und faule Früchte prüfen sollte.

Gartengeräte- und Gewächshauspflege

Auch im Dezember kann man noch ernten. Für Lauch, Grünkohl, Feldsalat und Rosenkohl beginnt jetzt die Saison. Bei Grünkohl und Rosenkohl wartet man auf den ersten Frost, da sich dann der charakteristische Geschmack erst entwickelt.

Die letzten Kübelpflanzen gehören jetzt in Keller. Töpfe, in denen Pflanzen Temperaturen bis -20°C aushalten, sollten auch dann an einen geschützten Ort und mit Stroh oder Flies ummantelt werden. Auch im Winter sollte das Gießen nicht vergessen werden. Durch Wind und Trockenheit kann trotz Minusgraden ein Wurzelballen schnell austrocknen und damit die Pflanze nachhaltig schädigen.

Logo Aktivtiger auf Gartenfibel.com (gelb) in 200
Vögel im Winter unterstützen

Der Dezember ist eine gute Zeit, um Vogelhäuser aufzustellen. Die Vögel haben noch vor dem ersten Schnee die Chance, den zukünftigen Futterplatz zu erkunden und wissen genau, wo sie in den nächsten drei Monaten fündig werden.

Der Dezember, die Beete und der Gartenboden

Der Rasen sollte regelmäßig mit einem Rechen von Laub befreit werden, um Fäulnis zu verhindern. Auf Laubsauger dagegen sollte komplett verzichtet werden. Er ist laut und tötet nützliche Insekten und Kleintiere. Das gesammelte Laub kann als Frostschutz auf Beeten verteilt werden oder dem Kompost zum Verrotten zugeführt werden. Eichenlaub oder die Blätter des Walnussbaumes hingegen verrotten nicht bzw. sehr langsam. Diese müssen anderweitig entsorgt werden. Vor dem ersten Frost kann der Rasen gedüngt werden.

Wenn es noch frostfrei ist, kann das zukünftige Gemüsebeet noch gegraben werden. Dies dient dazu, dass Wasser tief in die Erde eindringen kann, womit auch im Frühjahr die kommende Saat optimal mit Feuchtigkeit versorgt wird. Zudem können Pflanzen in lockerem Boden wesentlich einfacher wurzeln.

Optimale Pflege bietet auch das Eingraben von Kompost aus dem Thermokomposter und Mist, da dies den Boden mit wichtigen Nähstoffen versorgt, die im nächsten Jahr wieder für eine gute Ernte gebraucht werden. Man sollte allerdings darauf achten, dass reifer – also bereits fertiger – Kompost verwendet wird.

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin

* Affiliatelinks: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.

Mehr zu Entdecken...